3 Tipps zum Abschalten


Klarer sehen in Zeiten der Verunsicherung.

Eine Anleitung zum Abschalten in wenigen Sätzen zusammengefasst.



Verwirrt, unsicher, keine Klarheit im Leben?


Gerade in Zeiten der Verwirrung ist es wichtig, in seiner Mitte zu bleiben. Gut, das weiss nun schon ein Grossteil der Menschen. Die Frage ist nur, wie kann ich in meiner Mitte bleiben?


Die einfache Antwort: Durch ein besseres Erkennen der grösseren Zusammenhänge.

Die etwas längere Antwort: Erkennen der Zusammenhänge kann ich, wenn ich zur Ruhe komme und ganz bei mir bin. Das wiederum bedingt den Willen, sich Zeit für sich zu nehmen und Veränderungen im eigenen Leben einzuleiten.




Hier 3 Tipps, die helfen, zur Ruhe zu kommen


1. Finger weg von Massenmedien Alles was von aussen in unser Bewusstsein dringt hinterlässt Spuren. Jede Begegnung, jedes Wort das wir hören, jedes Bild das wir sehen, jede Berührung eines Menschen. Im Prinzip alles was wir mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen. Alles macht etwas mit uns. Leider können wir Menschen nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden. Das lässt sich zum Beispiel einfach nachvollziehen, wenn ich einen Film im Kino schaue. Ich werde zu einem Teil des Films und fühle mich auch so. Wenn dem nicht so wäre, so hätten Alfred Hitchcocks Meisterwerke keine Wirkung erzielt, oder wir könnten uns nicht gruseln oder mitfühlen. Massenmedien berichten von Katastrophen, Mord und Totschlag und sie verbreiten oft unreflektiert Informationen. Es geht um Quoten in einem hart umkämpften Markt. Da schwindet die Qualität zugunsten des Tempos. Die Welt besteht aber nicht nur aus negativen Ereignissen, welche notabene manchmal so weit weg von uns stattfinden, dass wir keinen unmittelbaren Einfluss darauf nehmen können. Werde dir also bewusst, mit was du deinen Geist fütterst. Reflektiere: - Mit was fütterst du deinen Geist? - Nimmst du dir Zeit für das Schöne in deinem Leben? - Hast du Stunden der Langeweile und Muse? - Kannst du ein Wochenende ohne Handy, ohne PC, ohne soziale Medien verbringen?

2. Die Natur ist unser Lehrer Wir Menschen sind ein Teil der Natur. Manchmal haben wir das vergessen. Oft tun wir so, wie wenn wir über der Natur stehen würden. Das ist ein Irrtum. Die Natur wird auch ohne Menschen weiter existieren. Würden wir ein Geschichtsbuch mit 100 Seiten der Erdgeschichte aufschlagen, so erschiene der Mensch auf der letzten Seite zuunterst in einer einzigen Zeile. Unsere Bedeutung für Mutter Erde ist also nicht wichtig. Wir können hingegen von der Natur sehr viel lernen. Warum? Weil dieses System 13.8 Milliarden Jahre überlebt hat und weil es ständig in Veränderung ist. Kein Tag ist gleich wie der andere. Die Elemente der Natur eignen sich hervorragend um sich besser kennen zu lernen. Wenn etwas stockt, gehe an einen Fluss und schau dem Wasser zu. Wenn sich deine Gedanken im Karussell drehen, geh auf einen Berg und lass dir den Kopf ordentlich durchlüften. Und es versteht sich von selbst, dass das Handy dabei zuhause bleibt. Warum sage ich das? Wasser hat mit Emotionen zu tun. Unsere Emotionen fliessen, Wasser auch. Wenn die Emotionen stocken so kannst du das vergleichen mit gefrorenem Wasser. Wenn du dich mit fliessenden Gewässern umgibst, können auch deine Gefühle ins Fliessen kommen. Wind hat etwas mit unseren Gedanken zu tun. Nichts ist so flexibel wie Wind. Jede Sekunde kann er aus einer anderen Richtung wehen, mal stark, mal schwach. Unsere Gedanken können auch sehr sprunghaft sein oder sich eben im Kreis drehen. Reflektiere: - Wann warst du das letzte mal ganz alleine an einem Fluss und hast dem Wasser für eine Stunde oder zwei zugeschaut? - Und wann warst du zum letzten mal auf einem Berggipfel und hast dir das Erwachen eines neuen Tages angeschaut?

3. Meditiere Meditation bedeutet Gedankenstille und hilft im Übergang vom denkenden Menschen der Trennung zum spirituellen Menschen der Verbundenheit. Natürlich kann kein Mensch seine Gedanken abstellen. Die Idee der Stille ist, sich von den Gedanken zu entkoppeln und diese weiter ziehen zu lassen. Stell dir vor, eine Wolke zieht am Himmel vorbei und der Gedanke sitzt auf dieser Wolke. Es findet so eine Entkopplung statt. Wir Menschen sind nicht unsere Gedanken, wir sind nicht unsere Gefühle. Im Alltag meinen wir aber oft, dass unsere Gefühle und Gedanken die Realität sind. Stille der Gedanken ist heute ein grosses Thema, da die vielen Stimulierungen im Aussen unsere Gedanken immerfort auf Trab halten. Dies ist in dem Moment fatal, wenn jemand in eine Gedankenschlaufe gerät, aus der er nicht wieder herauskommt. Die Gedanken drehen sich im Kreis, und das Kopfkino produziert immer und immer wieder dieselbe Story. Zwischenzeitlich ist medizinisch erwiesen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf uns Menschen hat. Besonders in der Gruppe ist die Kraft sehr stark. Meditation fördert die Verbundenheit und Liebe unter den Menschen sowie Gesundheit auf allen Ebenen. Wenn du wenig Erfahrung mit Meditieren hast, schliesse dich einer Meditationsgruppe an oder verwende eine aufgesprochene Meditation zum Starten.


... Meditation ist der höchste Seinszustand. Es ist die Rückkehr zu den Wurzeln deines Wesens. Es ist die simple Erkenntnis, bewusst zu sein. Michael A. Singer

Der Weg zu mehr Zentriertheit hat auch mit Übung zu tun. Unser Unterbewusstsein liebt Wiederholungen. Wiederholungen machen unser Gehirn weich. Wir werden sozusagen weichgekocht. Das funktioniert in beide Richtungen, also mit Wiederholungen die uns Angst machen und auch mit Wiederholungen, die uns Freude machen.


Menschen, die in ihrer Mitte sind, haben weniger Angst, weniger Kopfkino und sehen klarer. Die heutige Zeit hat Menschen mit Klarsicht nötig, dringend sogar.




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